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Die Erde ist ca. 4,55 Milliarden Jahre alt. Die Zeitspanne nur eines Menschenlebens aber hat genügt, um den Planeten Erde schwer zu schädigen.

Der industrielle Lebensentwurf auf Basis von Erdöl und Erdgas, zur Sicherung unseres Wohlstandes, ist langfristig unvereinbar mit der Natur, mit unserer Erde. Inzwischen werden auch in den gemäßigteren Klimazonen, wie bei uns in Europa, die Folgen der Klimaerwärmung deutlich spürbar. Man denke da nur an die Dürren und das Waldsterben in weiten Teilen unseres Landes oder an den Sommer 2018. In anderen Teilen der Erde sind die Folgen jedoch heute bereits unübersehbar, richten großen Schaden an und kosten Menschenleben.

Dabei gilt leider überwiegend immer noch die Devise dass Wirtschaft und Wohlstand wichtiger sind als gegenzusteuern. Das Ziel aus dem Pariser Klimaabkommen, sieht die Begrenzung der menschengemachten globalen Erwärmung auf unter 2 °C gegenüber vorindustriellen Werten vor.

Aktuell haben wir bereits 1°C erreicht. Bei einem weiter so, laufen wir in eine Katastrophe von ungeheurem Ausmaß

Bei einer Gesamterwärmung weit über 2 Grad – und auf diese steuern wir mit unserer Lebensweise zu – werden große Areale des Planeten aufgrund von Temperaturen von 60 Grad und mehr unbewohnbar, bricht die Süßwasserversorgung zusammen, ist Landwirtschaft in vielen Regionen nicht mehr möglich, beschleunigt sich das Artensterben weiter in ungeheurer Weise.

Dürren, Hitzewellen, Überschwemmungen, der Anstieg des Meeresspiegels, Hungersnot, Klimaflüchtlinge.

Der Klimawandel ist kein Thema der Zukunft, wir sind schon mitten drin und haben aktuell nur noch die Möglichkeit der Schadensbegrenzung. Für den Erhalt der Erde wie wir sie bisher kannten, wurde das Thema zu lange nicht ernst genug genommen. Die schlimmsten Folgen des Klimawandels können wir noch verhindern – wenn wir jetzt die Notbremse ziehen!

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